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Musikalisches Portrait Olga Debrere. Musikalische Leiterin

 

Niemand ahnte, welchen Aufwind die Einstellung der höchst motivierten Akkordeon- und Keyboardlehrerin Olga Debrere dem Verein bescheren würde.

 

Im September 2002 übernahm das sympathische Energiebündel zunächst das Jugendorchester. Den Kindern präsentierte sie sich als kompetente Lehrkraft, die liebevoll aber dennoch mit dem manchmal nötigen Nachdruck die kleine Gruppe zu einem durchaus beachtlichen Klangkörper zusammenfügte. Ihr Motto lautet: Musik soll Spaß machen aber ohne Fleiß kein Preis.

  Olga Debrere kann eine langjährige, qualifizierte Ausbildung in Riga, Lettland aufweisen.

In den Jahren 1970 – 74 studierte sie an der Jazep-Medin-Musikfachschule beim staatlichen Konservatorium Lettlands in Riga mit dem Hauptfach „Akkordeon“. Sie schloss das Studium ab als Lehrerin für Kindermusikschulen und Leiterin für Volksinstrumentlaienorchester.

Bei diesem Studium lag ein Schwerpunkt auf der musikalischen Anleitung und Führung von Kindern. Dieser Aspekt gewinnt gerade in der heutigen Zeit an Gewicht, sind sich doch die Vertreter der staatlichen Schulen, sowie die regionalen Politiker und Entscheidungsträger mehr als uneins, wie ein erfolgreiches Erziehungskonzept auszusehen hätte.

  Frau Debrere entschied sich für ein weiterführendes Studium von 1974 – 1980 im Leningrader Staatlichen N.-K.-Krupska Kulturinstitut in Leningrad, Russland. Sie schloss dort als Kultur-und Aufklärungsmitarbeiterin und Leiterin des Laienorchesterkollektivs ab. Wie man aus dem Titel entnehmen kann, lag dort der Schwerpunkt in der Zusammenführung und Harmonisierung von Orchestern.

Neben dem Studium erwarb sie sich 1971- 84 umfangreiche Kenntnisse durch pädagogische- und Aufklärungsarbeit in den Mittelschulen und in den Kulturinstitutionen in Riga. Sie gab Akkordeonunterricht ind den Zirkeln für Musikdarbietungen und bereicherte die diversen Musikgruppen durch individuelle Musikbearbeitung

  Ab 1984 –1993 leitete sie das Akkordeonorchester im Rigaer Schülerpalast. Neben dem musikalischen Tätigkeitsfeld arbeitete sie als Leiterin des Informationsbüros in den Fragen: Arbeitsweise, schöpferische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

  1993 –1998 bekleidete sie die Chefsekretärinnenposition in einem juristischen Unternehmen in Riga als Direktor für Informations- Lehr- und Arbeitsangelegenheiten.

  Neben den beruflichen Aktivitäten erzog sie zwei Kinder. Ihre Tochter studiert Musik an der Musikhochschule Hannover im Hauptfach Geige. Hier haben eindeutig die Gene zugeschlagen.

Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland nahm sie sofort ihre Arbeit wieder auf und im Jahr 2000 unterrichtete sie als Musiklehrerin bei der Musikschule Egestorf in den Fächern Akkordeon- Klavier-Keyboardunterricht und musikalische Früherziehung.

Da ihr das nicht reichte trat sie 2001 zusätzlich „Just for Fun“ als Akkordeonspielerin im Shantychor MK Barsinghausen ein.

 

Nachdem sie bei den Langenhagener Akkordeonfreunden erfolgreich die Leitung des Jugendorchesters übernommen hatte, wurde ihr nach Ausscheiden des bisherigen Leiters des Orchesters, Werner Pilz, im März 2003, auch diese Leitung übertragen. Zusätzlich unterrichtet sie die Seniorenspielgruppe und erteilt Akkordeonunterricht für die Mitglieder des Vereins.

  Mit riesiger Energie und Motivation schaffte Olga Debrere es, in den Monaten März – Juni 2003, mit dem Orchester ein fast komplett neu zusammengestelltes Repertoire zu erarbeiten. Die damals bereits seit einem Jahr geplante Konzertreise auf die Ostseeinsel Usedom durch die 3 Kaiserbäder, mit Auftritten in Ahlbeck, Bansin und Zinnowitz, wurde zu einem großen Erfolg. Bei wunderschönem Wetter honorierte das dortige Publikum die vorangegangene harte Arbeit mit tosendem Applaus und Forderung unzähliger Zugaben.

  Auch der Einzelunterricht trug seine Früchte und ermöglichte Frau Debreres Schüler, Miroslav Pap, bereits im ersten Halbjahr 2003, bei den Wertungsspielen in Westerstede, mit seinen Darbietungen ein Bewertungsprädikat „Ausgezeichnet“ und in Baden-Baden ein „Sehr Gut“.

Im Jahr 2006 in Westerstede erhielt er wiederum ein "Ausgezeichnet" und in der Landesausscheidung Baden-Baden ebenfalls ein "Ausgezeichnet".

Das Jahr 2003 zeichnete sich für alle aktiven Spieler als hartes aber äußerst befriedigendes Arbeitsjahr aus. An dieser Stelle nochmals ein riesengroßes Dankeschön für den außergewöhnlichen Einsatz, ohne den dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre, an alle Spieler und natürlich Olga Debrere.

Mit diesem Schwung, einem bemerkenswerten Jahreskonzert, sowie unzähliger zusätzlicher Auftritte, traten die Spieler im April 2004 bei den Wertungsspielen in Prag an. Wieder gingen dieser Reise zahlreiche Zusatzproben voraus. Erfreulicherweise entschlossen sich viele Orchesterspieler für zusätzlichen Einzelunterricht bei Frau Debrere, um ihr Können zu optimieren.

So gerüstet erhielt das Orchester in Prag im Fach „Gehobene Unterhaltungsmusik“ das Prädikat „Sehr gut“. 

Im Jahr 2006 hart sich aus dem Orchester ein Ensemble entwickelt. Unter dem Namen Rondo d'Accord trat es erstmals bei den Wertungsspielen des Deutschen Harmonikaverbandes Niedersachsen in Westerstede an. Mit einem "Ausgezeichnet" qualifizierte es sich für die Teilnahme am Landeswettbewerb in Baden-Baden. Dort errang es ebenfalls ein "Ausgezeichnet" . 

So gerüstet nahm das Ensemble und das Orchester an dem Internationalen Akkordeonfestival in Innsbruck teil. Beide erhielten ein "Sehr gut" für Ihre Darbietungen.

  Alle Spieler sind sich einig: weitere Wertungsspiele werden folgen!

 

 
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Stand: 01. November 2009